GoPro anstecken. Drei Stellen prüfen. GO.
Die Station erkennt den Gast am QR-Code, findet Exit, Schirmöffnung und Landung und schneidet daraus Hauptvideo, Best-of, Reel und Fotoauswahl. Gerechnet wird auf einem Mac mini an Ihrem Platz. Den Link schickt danach das Manifest.
- 01Gutschein und Termin
- 02Check-in am iPad
- 03Lift und Sprung
- 04Schnitt an der StationDiese Seite
- 05Medienseite und Kauf
- 06Abrechnung
Neun Schritte. Drei davon macht ein Mensch.
Vor dem Sprung filmt die Kamera einen QR-Code, nach der Landung kommt sie ans Kabel, dann ein prüfender Blick. Den Rest erledigen Station, NAS und Manifest, bis zur Nachricht an den Gast.
GM-2417GoPro auf den QR-Code richten und kurz filmen
- 01
QR-Code abfilmen
Vor dem Einsteigen tippt der Tandemmaster am Staff-Terminal oder an der Station auf seinen Gast und filmt den QR-Code kurz mit der GoPro. Vergessen? Dann wählt man den Gast an der Station aus der Tagesliste.
Tandemmaster - 02
Anstecken, Import mit Prüfsumme
Nach der Landung kommt die GoPro ans USB-Kabel oder die SD-Karte in den Kartenleser. Die Station lädt alle Clips, prüft jede Datei und findet dabei den QR-Code. Gast, Lift, Tandemmaster und gebuchtes Paket kommen aus dem Manifest.
Tandemmaster · Station - 03
Kamera leeren
Erst wenn die Kopie bestätigt ist, wird die GoPro geleert. Bis dahin steht in Rot: nicht abziehen. Mit „Clips behalten“ lässt sich das Leeren abbrechen.
Station
- 04
KI-Marker
Die Analyse teilt die Clips in sechs Szenen und setzt Exit, Schirmöffnung und Landung, jede Marke mit einem Sicherheitswert. Bei einem typischen Sprung dauert das rund 20 Sekunden.
Station - 05
Prüfen und GO
Drei kurze Schleifen, drei Ampeln. Sind alle grün, startet der Schnitt nach 30 Sekunden Countdown von selbst, jeder Eingriff hält ihn an. Sonst drückt der Tandemmaster GO und bestätigt mit „Marker korrekt? JA“, oder er zieht vorher eine Marke zurecht.
Tandemmaster - 06
Fassungen entstehen
Hauptvideo, Best-of, Reel und Fotoauswahl. Was der Gast nicht gebucht hat, entsteht zusätzlich als Vorschau mit Wasserzeichen und ist zuerst fertig.
Station
- 07
Sicherung aufs NAS
Der Projektordner wird aufs NAS kopiert und per Prüfsumme kontrolliert. Erst dann gilt er als gesichert.
Station · NAS - 08
Upload in den Cloud-Speicher
Nach einer einstellbaren Wartezeit lädt ein Dienst auf dem NAS die Medien hoch: die Vollversion, wenn sie gekauft ist, sonst die Vorschau mit Wasserzeichen. Fällt das Internet aus, wartet er und macht danach weiter.
NAS - 09
Link an den Gast
Sobald alles abrufbar ist, schickt das Manifest dem Gast eine Mail mit seinem persönlichen Link, auf Wunsch auch per SMS.
Manifest
Vereinfachte Darstellung mit Beispieldaten
Wann der Sprung beginnt, steht in den Daten der Kamera.
Die GoPro zeichnet neben dem Bild auch Bewegungsdaten auf: Beschleunigung rund 200-mal pro Sekunde, dazu Drehung und Schwerkraft. Zusammen mit dem Ton und einer eigenen Bild-KI setzt die Station drei Marken: Exit, Schirmöffnung und Landung.
Bewegungsdaten
Beim Exit fällt die Beschleunigung kurz unter 1 g, die Öffnung zeigt einen deutlichen Stoß, das Aufsetzen einen spitzen. Eigene KI-Modelle setzen daraus die Feinwerte.
Ton
Im Freifall rauscht der Fahrtwind, unter dem Schirm wird es leise. Der Ton hilft bei der Einteilung der Szenen und erkennt die Szene „Gelandet“ auch dann, wenn das Aufsetzen nicht gefilmt ist.
Bild-KI
Eine Szenen-KI sieht sich fünf Standbilder je Clip an. Mit den Sensor- und Tondaten ordnet sie jeden Clip einer der sechs Szenen zu.
Jede Marke bekommt einen Sicherheitswert. Eine Plausibilitätsprüfung verlangt genau einen Freifall, die Öffnung nach dem Exit und die Landung danach. Passt etwas nicht zusammen, sinkt der Wert. Daraus wird die Ampel in der Prüfung:
- Grün ab Sicherheitswert 0,75 ohne Warnung
- Gelb unsicher, bitte ansehen
- Rot nicht gefunden oder sehr unsicher
So genau lagen die KI-Marken beim Nachmessen.
Wir haben die Marken der KI mit von Hand gesetzten verglichen, an Prüfsätzen aus eigenen Sprüngen. Beim Exit waren es 169 Sprünge, die beim Training nie zu sehen waren.
Zum Vergleich
Unsere frühere Erkennung über den Ton lag beim Exit im Median 5,2 Sekunden daneben. Genau diese Stellen sucht man beim Schneiden von Hand.
Warum trotzdem ein Mensch prüft
Ein Median ist kein Versprechen für jeden Sprung. Deshalb startet die Station nur von selbst, wenn alle drei Ampeln grün sind, und auch dann erst nach einem Countdown, den jeder Eingriff anhält. Im Alltag ist das eher die Ausnahme: Meist ist eine Ampel gelb. Dann schaut der Tandemmaster hin, bestätigt mit JA oder zieht die Marke vorher zurecht.
Auswertung vom September 2026. Grundlage sind rund 1.900 von Hand gesetzte Marken aus eigenen Sprüngen (968 Exits, etwa 540 Öffnungen, etwa 400 Landungen). Ein Teil davon wurde nie zum Training benutzt, sondern nur zum Nachmessen. Im Alltag laufen die KI-Marker seit September 2026.
Die Kontrolle passt auf einen Bildschirm.
Nach der Analyse zeigt die Station, was sie gefunden hat: je eine Schleife um Freifall-Start, Freifall-Ende und Landung, am Marker in Zeitlupe. Der Tandemmaster schaut hin, bestätigt oder zieht eine Marke zurecht. Gast und Tandemmaster stehen die ganze Zeit oben im Bild.
Vereinfachte Darstellung mit Beispieldaten
Drei Schleifen
Je eine um Freifall-Start, Freifall-Ende und Landung. Sie laufen dauerhaft, am Marker verlangsamt. Ein Klick hält ein Fenster an und springt auf den Marker, die anderen laufen weiter.
Ampel je Marker
Grün heißt „Sieht gut aus“: Sicherheitswert ab 0,75 und keine Warnung. Sonst steht dort „Prüfen“, gelb oder rot.
Marke verschieben
Die Marke auf der Zeitleiste ziehen oder mit den Pfeiltasten Bild für Bild versetzen. Am Rand wächst der Ausschnitt mit.
Starten
Ist eine Ampel nicht grün, fragt die Station nach dem Klick auf GO noch einmal: „Marker korrekt? JA“. Sind alle grün, läuft ein Countdown. Jeder Eingriff hält ihn an, dann startet der Schnitt nur noch über GO.
Start in 30 s▶ Jetzt
Szenen
Die Leiste zeigt die Einteilung in sechs Szenen, Clip für Clip. Eine Szene lässt sich umstellen oder ausblenden, Rückgängig inklusive. Die klassische Zeitleisten-Ansicht bleibt jederzeit erreichbar.
Der Film entsteht schon beim Prüfen
Während der Tandemmaster schaut, rechnet die Station mit den gefundenen Marken im Hintergrund vor. Bestätigt er ohne Änderung, übernimmt sie die fertigen Teile. Ändert er etwas, beginnt der Vorlauf neu.
Seit September eingebaut, im Sprungbetrieb noch nicht erprobt.
Ein Sprung, vier Fassungen.
Aus dem Material der Handcam entstehen Film, Best-of, Hochformat-Reel und Fotoauswahl, gerechnet auf dem Mac am Platz. Ob der Gast Video, Fotos oder beides gebucht hat, weiß die Station aus dem Manifest.
Hauptvideo mit Musik-Dramaturgie
Intro, die Szenen in ihrer Reihenfolge, Abspann. Lied 1 trägt den Anfang. Lied 2 setzt schon vor dem Absprung ein, sein Höhepunkt fällt genau auf den Exit. Um die Schirmöffnung läuft nur Originalton, danach trägt Lied 3 bis zum Abspann. Musik und O-Ton sind je Szene ausgesteuert. Mit einer Handcam entsteht das Video in Full-HD, als H.264 mit 10 Mbit/s.
Lieder, Intro und Abspann legen Sie fest.
Reel im Hochformat
Ein kurzes Reel im Hochformat 1080 × 1920, Ziellänge 30 Sekunden (einstellbar). Es beginnt mit dem Exit, leicht verlangsamt vorwärts und dann schnell rückwärts, danach die besten Momente. Der Bildausschnitt wird je Szene auf das Gesicht des Gastes ausgerichtet. Mit eigener Musik, fertig für Instagram und TikTok.
Best-of
Rund 60 Sekunden mit den besten Momenten je Szene, ausgewählt über Gesichter und Lächeln. Exit und Schirmöffnung sind immer drin, dazu Lied 2 mit Beat-Drop.
Fotoauswahl
Die Station tastet das 4K-Rohvideo der Handcam mit 4 Bildern pro Sekunde ab, sortiert unscharfe aus und bewertet den Rest. Heraus kommen 200 Fotos plus eine Exit-Serie mit 20 Bildern. Die 20 besten gehen in die Galerie.
Was nicht gebucht ist, gibt es als Vorschau.
Hat der Gast Video oder Fotos nicht gebucht, entsteht dieser Teil zusätzlich mit Wasserzeichen: das Logo schräg über das ganze Bild gekachelt. So sieht der Gast seinen echten Sprung. Kauft er nach, schaltet das System die Vollversion frei.
So funktioniert der MedienverkaufVereinfachte Darstellung mit Beispieldaten
Der Gast sieht seinen Sprung, solange er noch aufgeregt ist.
Nach dem Schnitt startet die Wiedergabe an der Station von selbst. Was der Gast nicht gebucht hat, wird zuerst fertig, mit Wasserzeichen. Das ist der Moment fürs Dazubuchen an der Theke.
- Drei Meilensteine. Neu · in Erprobung Die Station zeigt, wann das Video abspielbar ist, wann die Fotos fertig sind und wann die nächste GoPro dran ist. Die Restzeit schätzt sie aus ihren eigenen letzten Läufen.
- Ein Vorführfenster Neu · in Erprobung für Video, Best-of, Reel und Fotos, mit dem Stand jeder Fassung. Ist nichts gebucht, geht es nach dem Video von selbst zu den Fotos.
- Parallel an der Theke: Am iPad der Medienstation sieht der Gast seine Medien direkt vom Schnittplatz. Ein Knopf meldet den Wunsch zum Dazubuchen, kassiert wird an der Theke.
Vereinfachte Darstellung mit Beispieldaten
Meilensteine und Vorführfenster sind seit September eingebaut und im Sprungbetrieb noch nicht erprobt.
Die Kamera wird erst leer, wenn die Kopie nachweislich stimmt.
Jede Kopie wird geprüft: von der Kamera auf den Mac und vom Mac aufs NAS. Gelöscht wird nur, was nachweislich gesichert ist.
Vereinfachte Darstellung mit Beispieldaten
- Beim Laden von der GoPro wird jede Datei auf vollständige Größe geprüft und bei Fehlern bis zu dreimal neu geladen. Fehlt danach noch ein Clip, bricht der Import ab, und auf der Kamera bleibt alles erhalten.
- Bei SD-Karten entsteht beim Kopieren eine MD5-Prüfsumme, danach wird die Kopie dagegen geprüft. Standardmäßig wird die Karte anschließend nur umbenannt, nicht gelöscht.
- Aufs NAS geht der ganze Projektordner, wieder mit Prüfsumme. Erst dann gilt er als gesichert. Neu · in Erprobung Die Sicherung läuft im Hintergrund, die Station ist gleich wieder frei. Ein Fehler bleibt rot stehen, ein Klick wiederholt die Sicherung.
- Die Plattenpflege hält den Mac unter einem einstellbaren Füllstand. Sie löscht nur Projekte, die nachweislich gesichert sind, die ältesten zuerst, und nie Rohvideos oder Fotos vom selben Tag.
Lokal gerechnet
Analyse und Schnitt laufen auf dem Mac am Platz. Die Rohvideos müssen dafür nicht erst ins Internet.
Korrekturen im Protokoll
Bei jedem Schnitt schreibt die Station mit, welche Marken korrigiert wurden und wie gestartet wurde. So lässt sich die Automatik mit echten Betriebsdaten nachmessen.
Außenkamera bleibt unangetastet
Karte oder GoPro eines Außen-Kameramanns löscht die Station nie. Deren Material wird nur gelesen und gesichert.
Ein Mac mini je Station, Ihre GoPros und ein NAS.
Wir sagen vorher genau, was läuft und was nicht. Erprobt ist die Station auf dem Mac mini M4 mit GoPro-Kameras.
Mac mini
Je Station ein Mac mini, erprobt mit M4. Die Station nutzt Bausteine von macOS für Videokodierung, Kameraanschluss und Bildanalyse. Dort, wo sie entstanden ist, laufen drei Stationen im Alltag.
GoPro
Die Kameras Ihrer Tandemmaster. Sie kommen per USB-Kabel oder per SD-Karte an die Station, auch die HERO 11 bis 13, die sich nicht als Laufwerk melden. Die KI-Marker brauchen die Bewegungsdaten der GoPro. Für Fotos aus dem Video filmt die Handcam in 4K.
NAS und Internet
Ein NAS im Hausnetz sichert die Projekte und lädt die Medien für die Gäste in den Cloud-Speicher. Dafür braucht es Internet am Platz.
Manifest-System
Die Gegenstelle: Von dort kommen Tagesliste, Lift, Tandemmaster und gebuchtes Paket, dorthin meldet die Station ihren Stand. Den Link an den Gast schickt das Manifest. Zum Manifest-System
Von Ihnen: Musik, Intro, Abspann, Logo
Die Lieder für Hauptvideo und Reel, Ihr Intro und Ihren Abspann sowie das Logo für das Wasserzeichen bringen Sie mit. Wir liefern keine Musik mit.
Eingerichtet für Ihren Platz
Die Station ist kein Gerät zum Auspacken und Loslegen. Sie wird auf Ihren Platz eingestellt: Stationsnamen, NAS und die Anbindung an Ihr Manifest. Auf Windows läuft sie nicht.
Was Betreiber zur Station wissen wollen
Was passiert, wenn die KI danebenliegt?
Ist sich die KI unsicher, zeigt die Ampel gelb oder rot, und die Station startet nicht von selbst. Eine Garantie ist Grün aber nicht. Deshalb läuft auch bei drei grünen Ampeln erst ein Countdown von 30 Sekunden. Jeder Eingriff hält ihn an, dann startet der Schnitt nur noch über GO. Der Tandemmaster zieht die Marke zurecht oder versetzt sie mit den Pfeiltasten Bild für Bild. Wer lieber in der gewohnten Zeitleiste arbeitet, wechselt in die klassische Ansicht.
Funktioniert das mit jeder Kamera?
Einlesen ja: Die Station liest auch SD-Karten anderer Kameras, Fotos samt RAW und HEIC werden mitgesichert. Die KI-Marker brauchen aber die Bewegungsdaten einer GoPro. Ohne sie setzt der Bediener die Marken von Hand.
Wie lange dauert ein Schnitt?
Das hängt von der Länge der Clips und der Station ab, deshalb nennen wir keine feste Zeit. Neu eingebaut und noch in Erprobung ist eine Anzeige an der Station: Sie schätzt, wann das Video abspielbar ist, wann die Fotos fertig sind und wann die nächste GoPro drankommt. Die Schätzung stützt sich auf die letzten Läufe der Station.
Was ist mit Außenkamera oder eigener Fotokamera?
Beides ist eingebaut. Mit „OUT-Video folgt“ wartet der Import auf die Kamera des Außen-Kameramanns, deren Szenen kommen ins Hauptvideo und aus der Außenperspektive entstehen weitere Fotos. Eine separate Fotokarte ordnet die Station demselben Gast zu und wählt daraus die besten Bilder. Dort, wo die Software entstanden ist, läuft im Alltag vor allem der Fall mit einer Handcam.
Wie viele Stationen braucht ein Platz?
Das hängt davon ab, wie viele Tandems pro Lift springen. Eine Station schneidet einen Gast nach dem anderen, und während ein Schnitt läuft, nimmt sie keine neue Kamera an. Jede Station meldet dem Manifest laufend ihren Stand, im Admin sehen Sie, welche Station online ist und woran sie gerade arbeitet. Dort, wo die Software entstanden ist, laufen drei Mac-mini-Stationen im Alltag.
Welche Musik läuft in den Videos?
Ihre. Sie hinterlegen die Lieder für Hauptvideo und Reel sowie Intro und Abspann. Wir liefern keine Musik mit, die Rechte an den Liedern klären Sie selbst.
Sehen Sie, was die Station ans Manifest meldet.
In Ihrer eigenen Vorführung mit dem erfundenen Platz „Skydive Nordlicht“ landen Sie einen Lift und sehen zu, wie die Schnittstation Import, Schnitt und Fertig meldet. Die Station ist in der Vorführung nachgestellt. Danach öffnen Sie die Medienseite eines Gastes, mit Wasserzeichen und Nachkauf. Fragen zur Station selbst klären wir im Gespräch.
